Die folgende Geschichte kannst du entweder hören oder aber lesen:
Habt ihr den kleinen Hasen gesehen?
Er hat seinen Platz hier am Stall beim Jesuskind. Ihr fragt euch sicher, wie er hierhergekommen ist.
Das war so: Der Hirtenjunge David hat mit seinem Vater die Schafe gehütet. In der Nacht der Vater David geweckt: „Kommt schnell, Junge, wach auf! Da ist etwas Wunderbares. Das musst du sehen“
David ist schnell aufgestanden und mit seinem Vater gegangen. Alle anderen Hirten waren schon auf der Weide und schauten hoch in den Himmel.
Es war hell und leuchtend, mitten in der dunklen Nacht. Ein Engel erschien und brachte den Hirten die Frohe Botschaft: „Der Retter wurde geboren. Der Friedensfürst ist da“.
David konnte das nicht richtig verstehen. Er schaut sich um und weil es so hell war, konnte David seine Umgebung gut sehen.
Da hatte sich doch etwas bewegt… David schaut nochmal genau hin und wirklich, hinter einem großen Grasbüschel hockte ein kleiner Hase auf dem Boden.
David ging näher heran. Der kleine Hase blieb still sitzen. Vielleicht beeindruckte ihn auch das helle Licht und der Engel am Himmel.
David konnte den kleinen Hasen sogar streicheln. Dann rief sein Vater nach David. Die Hirten wollten dem Stern folgen und zum Stall gehen. Alle wollten das Jesuskind sehen.
David überlegt nicht lange. Er nahm den kleinen Hasen hoch und nahm ihn mit. Der kleine Hase ließ sich bereitwillig zum Jesuskind tragen.
Denn selbst der kleine Hase hatte verstanden, dass etwas Wunderbares geschehen ist.
Jesus – unser Retter – wurde geboren.
(Text: Doris Stracke-Bahr / eingelesen von Imke Schmoll)

Eine Aktion im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung im Pastoralverbund Menden